Möglichkeiten der Sprachförderung bei MigrantInnen im außerschulischen Bereich - in Zusammenarbeit mit der Sprachstelle des Südtiroler Kulturinsituts
Referent/in: Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Rudolf de Cillia, Wien Sprachwissenschafter, a.Prof.am Institut für Sprachwissenschaft an der Universität Wien Ort: Cusanus Akademie Brixen Termin: Fr. 22.10.2010, 20 Uhr Zielgruppe: Interessierte
Die Integration von MigrantInnen ist nicht nur eine Aufgabe der Schule, sondern der ganzen Gesellschaft. Das Beherrschen der Landessprachen ist ein wichtiger Schritt in Richtung Integration. Doch was ist bei solchen Maßnahmen der Sprachförderung bei MigrantInnen im außerschulischen Bereich zu beachten? Warum verdient die Zielgruppe der Mütter besondere Aufmerksamkeit? Welche Rolle sollten die Erstsprachen der MigrantInnen und ihr kultureller Hintergrund spielen? Wie schafft man überhaupt Anreize für MigrantInnen, sich mit gleich mehreren Sprachen eines Landes auseinanderzusetzen? Sollte der Dialekt dabei auch eine Rolle spielen? Was kann über den klassischen Sprachunterricht hinaus gemacht werden?
Der Wiener Sprachwissenschaftler Rudolf de Cillia wird in seinem Vortrag auf die Erfahrungen mit Projekten wie „Mama lernt Deutsch“ in Wien eingehen und aufzeigen, wie eine gelungene Sprachförderung bei Migranten/innen aussehen könnte.
Anwesend sein werden außerdem Personen, die ähnliche Sprachförderprojekte in Südtirol betreuen.