Über uns / Geschichte
Leitbild
Werte und Haltung
Im Zentrum unseres Handelns steht der Mensch – in seiner Vielfalt, Einzigartigkeit und Würde. Wir bestärken Menschen in ihrem Sein, unterstützen sie in der Entwicklung und Entfaltung ihrer Persönlichkeit und begleiten sie bei der Bewältigung ihrer Aufgaben und Herausforderungen. Unser Anliegen ist es, positive Veränderungen in Gang zu setzen – im Leben des Einzelnen sowie im sozialen und gesellschaftlichen Gefüge. Wir ermutigen Menschen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und sich aktiv als Teil ihrer Familie, Gemeinschaft und Gesellschaft einzubringen. Dabei orientieren wir uns an einem christlichen Menschenbild, das auf Freiheit, Solidarität, Achtsamkeit und Verantwortung gründet.
Mission
Die Cusanus-Akademie versteht sich als Ort der Bildung, Begegnung und Orientierung. Im Geist christlicher Werte schafft sie Räume für persönliche und berufliche Weiterbildung, für spirituelle Vertiefung sowie für gesellschaftlichen Dialog.
Mitten in der Altstadt von Brixen gelegen, bietet die Akademie ein inspirierendes Umfeld – architektonisch eindrucksvoll, geistlich verwurzelt und offen für Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen. Ihre Angebote richten sich an Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen, die nach Sinn, Wissen und Austausch suchen. Als Bildungseinrichtung der Diözese Bozen-Brixen ist die Akademie beauftragt, das ehrenamtliche Engagement in den Pfarreien gezielt zu fördern und zu stärken. Gleichzeitig ist sie national und international vernetzt: Über ihr Human Research Institute ist sie beim Bildungsministerium in Rom akkreditiert und als Weiterbildungseinrichtung von der italienischen Journalistenkammer anerkannt.
Die Cusanus-Akademie greift gesellschaftspolitisch relevante Themen im europäischen Kontext auf und gestaltet Bildungsprozesse am Puls der Zeit – dialogisch, innovativ und werteorientiert.
Vision
Die Cusanus-Akademie etabliert sich als führende Bildungseinrichtung in Südtirol – ein Ort, an dem Menschen Orientierung finden, Wissen vertiefen und Gesellschaft aktiv mitgestalten können. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Kirche vor Ort und durch zukunftsgerichtete Bildungsinitiativen leistet sie einen relevanten Beitrag zum kulturellen, sozialen und spirituellen Leben der Region.
Die Akademie erweitert ihre Reichweite durch starke Kooperationen im Bildungs- und Veranstaltungsbereich, um neue Zielgruppen anzusprechen. Mit innovativen Formaten und einem offenen, wertebasierten Dialog inspiriert sie Menschen in ganz Südtirol, sich mit den Herausforderungen und Chancen unserer Zeit auseinanderzusetzen.
Die Cusanus-Akademie versteht sich als Ort der Begegnung und Erneuerung – im Geist christlicher Humanität und im Austausch mit gesellschaftlichen Entwicklungen auf regionaler wie europäischer Ebene.
2025
Neueröffnung
Eine Feier für die neue Cusanus
Das lange Warten auf die Eröffnung aufgrund der Corona-Pandemie hatte im September 2020 ein Ende: Die von Grund auf renovierte Cusanus-Akademie wurde offiziell in Betrieb genommen. Am Festakt nahmen Bischof Ivo Muser, Landeshauptmann Arno Kompatscher, Bildungslandesrat Philipp Achammer, der Brixner Bürgermeister Peter Brunner, die Landeskonservatorin Karin Dalla Torre, der Architekt Matteo Scagnol und der Projektsteurer Arch. Josef March, Vertreter der Baufirma CarronBau und Dutzende geladene Gäste teil. Direktorin Patrizia Major Schwienbacher stellte die zehn unterschiedlich großen klimatisierten Seminarräume, die Tagungs- und Kongress-Säle und die 55 Zimmer vor. Neu ist das Cusanus.Café mit großzügiger Terrasse, das allen Menschen offen steht.
2020
Der Umbau
Reich an Räumen, arm an verwendeten Materialien
Von 2018 bis 2020 bauten die Architekten Matteo Scagnol und Sandy Attia vom Brixner Architekturbüro MoDus Architects die Cusanus-Akademie um: „Ich schätze an diesem Barth-Bau die Präzision, den Sinn für Geometrie, die Details, die nie zufällig und nie komplex oder zu raffiniert sind“, sagt Matteo Scagnol.
2018-2020
Architekturwettbewerb
Siegerprojekt ausgewählt
Architekt Matteo Scagnol von MoDusArchitects
2018
Zur 50 Jahr-Feier
Die Mission laut Bischof Ivo Muser
- 50-Jahr-Feier
am 5. Oktober 2012
Die Pastoralkonstitution ‚Gaudium et spes’ ist die ‚Magna Charta’ für das diözesane Bildungshaus. Sie betont, wie wichtig der Einsatz von Christinnen und Christen in der Welt ist. Dabei befähigt Aus- und Weiterbildung die Menschen, einen konstruktiven Dialog mit allen politischen und gesellschaftlichen Strömungen gerade auch dann aufzunehmen, wenn sich unsere Gesellschaft durch Menschen anderer Kulturen, Sprachen und Religionen verändert. Die Akademie hat neben dem Dialog auch die Aufgabe der kritischen Zeitgenossenschaft, indem sie die gesellschaftlichen Entwicklungen in Politik, Wirtschaft und Kultur beobachtet und durch gezielte Angebote eine Antwort versucht, die auch die tiefe Sehnsucht nach Spiritualität berücksichtigt.
Bischof Joseph Gargitter
2012
Zur Eröffnung
Die Mission laut Bischof Joseph Gargitter
- Eröffnung am 4. Oktober 1962
Dieses soll ein Haus der Begegnung zwischen Kirche und Welt sein, in dem es gelingen möge, religiösen und weltanschaulichen Halt sowie menschenbeglückende und persönlichkeits-formende Bildung in unserem Land zu fördern.
Bischof Joseph Gargitter
1962
Wie alles begann
Vom landwirtschaftlichen Gebäude zum Bildungshaus
1961 erteilte Bischof Joseph Gargitter dem aufstrebenden Architekten Othmar Barth den Auftrag, am Ort des früheren landwirtschaftlichen Gebäudes des Priesterseminars eine Bildungs-Akademie zu errichten. Barth wählte dafür elementare Baumaterialien wie schalenreinen Eisenbeton und Sichtziegelmauern. Das heute denkmalgeschützte Gebäude ist ein Beispiel des Funktionalismus, dessen Stil sich in den 1960er-Jahren weit verbreitete, aber beim Bau der Cusanus-Akademie in Südtirol noch kaum bekannt war.