DER GUTE VATER UND DIE GUTE MUTTER

Bei einem Seminar vom 12. bis 16. Oktober lernen die Teilnehmenden mit P. Rudi Pöhl SVD und Sr. Maria Illich SSps verborgene Zusammenhänge unseres Gewordenseins verstehen und wie es kommt, dass manches in unserem Leben ist, wie es ist: dass wir zu oft wiederholen, was unsere Eltern gelebt haben. 
Oft fragen wir uns, warum uns das Glück im Stich lässt, wie es kommt, dass wir uns vom wirklichen Leben getrennt fühlen oder womit es zu tun hat, dass ähnliche, schmerzliche Situationen immer wiederkehren. Eine mögliche Antwort dafür finden wir im Hinschauen auf das Vergessene, auf das nicht oder zu wenig Geachtete und im Anerkennen dessen, was in unserem Familiensystem keinen Platz bekommen hat. 

Hier geht es zum Seminar.
Im Gespräch mit Sr. Maria Illich SSps

Warum sagen viele Menschen „Ich möchte nicht enden wie meine Mutter/mein Vater“ und handeln dann aber dennoch genau so?
Sr. Maria:
Genau dann, wenn wir nicht so werden wollen wie unsere Mutter oder unser Vater, haben wir die besten Voraussetzungen, es ihnen gleich zu tun, weil wir uns über sie stellen; d.h. das Leben selbst will uns lehren, dass wir, hätten wir dieselben Bedingungen gehabt wie sie damals, wahrscheinlich nicht besser handeln würden.

Warum bleiben wir so häufig im Hamsterrad gefangen, fühlen uns unfrei und erleben schmerzliche Situationen immer wieder?
Sr. Maria:
Weil "Leiden" leichter ist als verändern.

Was ist wichtig, um uns als Erwachsene mit unseren Eltern zu versöhnen?
Sr. Maria:
Das bei den Eltern lassen, was zu ihnen gehört und zu mir zu nehmen, was zu mir gehört.

Ist Versöhnung auch nach dem Tod der Eltern noch möglich? Wie?
Sr. Maria:
Auf jeden Fall. Die Antwort auf die vorhergehende Frage ist die beste Möglichkeit dazu.

Hier geht es zum Seminar.
Sr. Maria Illich SSps aus Brixen ist Seminarleiterin für therapeutische und geistliche Kurse.
P. Rudi Pöhl SVD ausMünchen bietet geistliche und pastoral-psychologische Beratung und Coaching an.

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