Einkehr im Advent

Ulrich Fistill und Patrizia Schwienbacher begleitet durch die Vorweihnachtszeit

Ausgehend von den Sonntagslesungen geben Theologin Patrizia Schwienbacher und Domdekan Ulrich Fistill jeweils mittwochs um 19.30 Uhr biblische und spirituelle Impulse und begleitet so durch den Advent. Die Abende schließen mit einer schlichten Agape.
Termine:
Mittwoch 30.11.2022
Mittwoch 07.12.2022
Mittwoch 14.12.2022
Mittwoch 21.12.2022
Hier geht es zur Anmeldung
Wie können Menschen gut in den Advent einkehren?
Ulrich Fistill:
Einkehren ist gar nicht so schwierig wie manche meinen. Es ist wie bei einem Gasthaus: Man lässt sich von einem Gasthausschild oder von der Speisekarte inspirieren, man kehrt ein, setzt sich hin und nimmt sich die nötige Zeit … Im Advent ist es ähnlich, deswegen rate ich allen, sich einen guten Gedanken zu machen, sich hinzusetzen und bei diesem Gedanken eine Zeit lang zu verweilen.

Was macht Corona Ihrer Beobachtung nach mit den Menschen in dieser kühlen und außergewöhnlichen Zeit?
Ulrich Fistill: 
Das Corona-Virus hat heuer viele Einschränkungen gebracht. Aber die Einschränkungen haben auch positive Seiten. Zum Beispiel schenken sie uns in dieser Adventszeit viel Ruhe und die Möglichkeit, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Viele Dinge relativieren sich, und man merkt, dass gar einiges gar nicht notwendig ist, ja vielleicht auch unterm Strich mehr geschadet als genutzt hat.

Was verbinden Sie persönlich mit Advent und Weihnachten?
Ulrich Fistill: 
Der Advent ist für mich eine sehr intensive Zeit, zum Teil auch verbunden mit viel Arbeit. Und trotzdem freue ich mich jedes Jahr auf die langen Abende, auf die warme Stube und auf die Rorate-Gottesdienste in der Früh. Und dann kommt Weihnachten, das Geburtsfest Jesu Christi. Und wir fühlen uns wieder wie Kinder, wenn Gott als Kind in uns Mensch wird.

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