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Bildung online: Bewegung im Kopf - die Feldenkrais-Methode®

Da wir aktuell durch die Corona-Krise gezwungen sind, unser Haus zu hüten – glücklich, wer einen Garten besitzt, bewegen wir uns sehr viel weniger als sonst. Vielleicht erledigen wir jetzt Dinge, die wir schon ewig vor uns herschieben, stellen Möbel um, hören Musik, schauen unsere Lieblingsfilme an oder bringen Ordnung in unsere Fotosammlung. Sitzen oder Stehen Sie nicht zu lange am Stück. Versuchen Sie die Feldenkrais-Methode®.

„Was mich interessiert, sind nicht bewegliche Körper, sondern bewegliche Gehirne.“ Dieses Zitat gibt knapp und deutlich wieder, was Moshé Feldenkrais mit der von ihm entwickelten Methode erwartete.

In einer Stunde „Bewusstheit durch Bewegung“ werden viele kleine Bewegungen ausgeführt, die Schritt für Schritt zur Entwicklung, zum Erkennen und zum Verstehen eines komplexeren Bewegungsmusters führen. Da die einzelnen Schritte bis zu 20 Mal wiederholt werden, ist es wichtig, die Bewegungen aufmerksam zu beobachten, um nicht in eine langweilige Abfolge von Einzelbewegungen zu verfallen, die ohne große Wirkung auf unser Nervensystem bleiben.

Was beobachte ich? Da ist vor allem das Bewegungsgefühl als Ergebnis eines weit gefassten Tastsinnes, nicht nur der Hände, sondern das Druckgefühl (ganz fein bis ganz grob) des ganzen Körpers. So können wir unsere Kraft regulieren, den Bewegungsumfang wahrnehmen und den Zusammenhang der einzelnen Körperteile erfahren. Dies alles führt zu einer intensiven Anregung der sensorischen Hirnrinde und als Folge davon zu einer Senkung der Grundspannung in der Muskulatur. Kein Wunder also, wenn wir nach einer Stunde „Arbeit“ aufstehen und uns angenehm und frei bewegen.

Eine kleine Kostprobe
* Setzen Sie sich aufrecht hin und drehen Sie den Kopf langsam nach rechts und nach links. In welche Richtung dreht er sich etwas schwerer?
* Legen Sie jetzt Ihre Hände flach an die Wangen, die Ellbogen liegen an der Brust. Drehen Sie nun Arme, Kopf und Rumpf im Block in die Richtung, in die der Kopf sich schwerer drehen ließ. Wiederholen Sie die Bewegung mindestens 10 Mal – ohne Anstrengung, aber aufmerksam.
* Nehmen Sie die Arme herunter, warten Sie ein wenig und dann drehen Sie den Kopf noch einmal in dieselbe Richtung. Besser so?
* Schauen Sie jetzt zur Decke hoch. Bewegt sich der Kopf dabei alleine oder beteiligt sich der Rumpf an dieser Bewegung?
* Schauen Sie jetzt Richtung Boden und beugen Sie gleichzeitig den Rumpf. Wiederholen Sie diese Bewegung mindestens 10 Mal.
* Blicken Sie nun mit dem Kopf noch einmal nach oben. Wie geht es jetzt? Geht der Rumpf leicht mit? Spüren Sie eine Entlastung im Nacken?

Wolfram Dejaco, Physiotherapeut und Feldenkrais-Lehrer, Brixen


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