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Wir sind füreinander unsichtbar

„Wir sind füreinander unsichtbar“, resümiert der Antipsychiater Ronald D. Laing in seiner „Phänomenologie der Erfahrung“. Wie viel fremder noch als die Lebenden sich untereinander sind, sind uns die Toten oder die Sterbenden, die die Grenze überschreiten oder überschritten haben.
In dem Vortrag geht es um das, was uns verbindet, indem es trennt und über Möglichkeiten, die wir in
unserer vom Fortschritt besessenen und vergangenheitsvergessenen Lebensart haben, die Verbindung zu den Toten aufrecht zu erhalten.
Alle Teilnehmner und Teilnehmerinnen werden eingeladen, darüber nachzudenken, dass die Kunst des Sterbens, die ars moriendi, die Kehrseite der Lebenskunst ist. „Kunst“ kommt von „Können“. Damit gemeint ist nicht der versierte Umgang mit den immer komplizierter werdenden Anforderungen, die die über uns hereinbrechende Flut von technischen Innovationen an uns stellt. Vielmehr geht es um die Kunst, das, was uns im Leben und im Sterben auferlegt „ist, gut leiden zu können – demnach um das Gut-leiden-Können.
 
Referentin: 
Marianne Gronemeyer, Hamburg. Ehemalige Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften an der FH Wiesbaden, wissenschaftliche Publizistin, erhielt 2011 den Salzburger Landspreis für Zukunftsforschung
 
Termin/e:
Mo. 27.04.2020, 15 bis 18 Uhr
 
Ort:
Cusanus Akademie
 
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