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Lehrgang zur TrainerIn des WIR W-Werte, I-Integration, R-Resilienz

Wieso ein solches Projekt?
Die Schule ist für Kinder ein Ort, an denen sie Beziehungen aufbauen und gestalten können. Dieser Beziehungsaufbau ist geprägt von Konflikten, in denen die Kinder lernen, wie sie mit Widerständen oder anderen Schwierigkeiten umgehen können. Sie lernen in diesen Konflikten, dass Unterschiede vorhanden sind und diese auch ausgehalten werden müssen.
Kinder entwickeln in der Altersphase der Grundschule ihr Selbstwertgefühl: „Du bist wer, du bist geliebt, du bist wichtig.“ Sie erleben, dass sie ob ihrer Einmaligkeit oder Andersartigkeit ausgegrenzt und abgelehnt werden können. Sie lernen, sich zu behaupten und zu scheitern. Ein Kind, das durch Konflikte das Scheitern und Behaupten gelernt hat, verfügt über die Kraft, die Unterschiede auszuhalten und integrativ zu handeln. Dies gilt für die Kinder, die in dem Land aufwachsen wie für diejenigen, die durch Flucht oder anderen Gründen hinzugekommen sind.
Dafür brauchen Kinder
a. Werkzeuge und
b. einen Raum, um dies alles zu lernen.
 
Referent/in:  
Karl Heinz Bittl, Oberasbach/Nürnberg.
Trainer, Ausbilder und Berater (ATCC). Mitentwickler des WIR-Projektes, Trainer und Coach für Kindertagesstätten und Schulen zu den unterschiedlichsten Themen. Studium: Dipl. Sozialpädagogik, Psychologie, Philosophie und Soziologie; Lehrbeauftragter an unterschiedlichen Hochschulen


Kursleitung: 
Michaela Schlomm, Naturns 
 
Termin/e:
Teil 1: Di. 17.07. bis Mi. 18.07.2018
Teil 2: Fr. 05.10. bis Sa. 06.10.2018
Teil 3: Fr. 02.11. bis Sa. 03.11.2018
Teil 4: Fr. 30.11. bis Sa. 01.12.2018
Teil 5: Fr. 01.02. bis Sa. 02.02.2019
Teil 6: Fr. 10.05. bis Sa. 11.05.2019 jeweils 9 bis 17 Uhr
Informationsveranstaltungen: Do. 17.05.2018, um 17 Uhr in Bozen und Do. 14.06.2018, um 19 Uhr in der Kardinal Nikolaus Cusanus Akademie in Brixen
 
Ort:
Haus St. Georg Sarns
 
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Im WIR-Projekt lernen Kinder wie Lehrkräfte, wie wichtig es ist auf die eigenen Gefühle zu hören und auch auszuhandeln, was wir brauchen, wenn wir zum Beispiel traurig sind: Trost. Die Frage: Mit welchem Gefühl bin ich in der Schule? ist die Voraussetzung, um sich selbst wahrzunehmen. 
In dem Projekt  geht es zudem um die Frage nach der Grenze. Welche Grenzen brauchen wir um noch ausreichend Halt zu haben? Wir können wir die eigenen Grenzen und die des/der Anderen achten und schützen?
Im dritten Schritte des Projektes geht es um die Gemeinschaft. Es wird gelernt zu verhandeln, was wir brauchen, wenn es uns nicht gut geht. Dies geschieht in der sogenannten „Elefantenrunde“ des WIR-Projektes. 

Kulturelle Unterschiede sind eine Bereicherung, wenn sie als solche auch im Alltag gelebt werden. In dem WIR-Projekt ist der Umgang mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten ein wesentlicher Bereich.

In diese Fortbildung ist die aktuelle Weiterentwicklung des WIR-Projektes, ein Zyklus zur emotionalen Sprache, integriert. Interaktiv werden die Kinder ermutigt, den vier Grundemotionen nachzuspüren und eigene Geschichten dazu zu erzählen. 

Das WIR-Projekt in der Schule setzt auf drei Ebenen an:
In der Klasse
WIR-Trainer/innen arbeiten mit den Kindern in einer Klasse, der Lehrperson und den Eltern. Mit den Kindern führen die Trainer/innen mindestens drei Doppelstunden durch. In diesen Unterrichtseinheiten werden die Kinder von drei Spezialisten besucht:
Die drei „Experten“ führen in die Themen des WIR-Projektes ein und schaffen Rituale und Strukturen, wie mit Konflikten besser umgegangen werden kann. Die Lehrkräfte vertiefen die Themen zwischen den Einheiten durch vorbereitete und an dem Grundschulstoff orientierte Brückenmodule.

Mit der Kollegin/der Lehrkraft
Im Rahmen eines begleitenden Coachings reflektieren die Lehrpersonen die Situation in der Klasse. Da die WIR-Trainer/innen einen anderen Blick auf die Klasse haben, können diese andere Dinge wahrnehmen und damit der Lehrperson Hinweise zur Klassendynamik geben.

Mit den Eltern
Die Eltern werden im Rahmen eines Elternabends in das Gesamtprojekt mit einbezogen. Eine konstruktive Elternarbeit mit den Methoden des WIR-Projektes unterstützt die Arbeit der Lehrperson in der Klasse.

Die zertifizierte Ausbildung umfasst 70 Seminar-Stunden (6 Seminare) sowie 6 Stunden Hospitation und ca. 12 Stunden für die Durchführung des Projektes in einer Grundschule.
Die Durchführung eines Projektes wird als Abschlussarbeit dokumentiert und reflektiert.
Die Ausbildung befähigt als Trainer/in für das WIR-Projekt zu arbeiten.
Die Projektarbeit der WIR-Trainer/innen wird durch einen moderierten Arbeitskreis begleitet. Dieser dient zur Reflexion und zur inhaltlichen und methodischen Weiterarbeit.

Inhalte der Ausbildung
• Einführung in Theorie, Inhalt und Methoden des WIR-Projekts (Werte, Integration, Resilienz, Gefühle, Stärken - Schwächen, Grenzen, Konfliktbearbeitung)
• Begleitende Projekte zur emotionalen Sprache
• Erfahrungsorientiertes Lernen in der Gruppe
• Wie erkenne ich die Themen der Klasse?
• Beratung der Lehrpersonen in Bezug auf den WIR-Prozess
• Durchführung von Elternabenden zum WIR-Projekt

Zielgruppe:
Lehrkräfte, die dieses Projekt in ihrem Sprengel umsetzen wollen, aber auch freie Trainer/innen, mit einer erzieherische/pädagogische Grundausbildung, Erfahrung mit Kindern und die Freude mit Kindern, Eltern, Erzieher/innen und/oder Lehrkräften zu arbeiten.

Voraussetzung zum Erhalt des Zertifikats:
Vollständige Anwesenheit in der Fortbildung, Hospitation bei einem WIR-Projekt in der Schule, eigenständige Durchführung eines WIR-Projekts in einer Grundschule und schriftliche Reflexion zur Durchführung.
 
Kursgebühr:
Die Kursgebühr beträgt: 400 € + MwSt.
 
Kooperationspartner:
Deutsches Bildungsressort, Bereich Innovation und Beratung
 
 

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